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Schutz der Kamalari Mädchen in Nepal  unterstützen wir auch in 2012

Das war “erst der Anfang”, wie schon der Klappentext ihrer kürzlich erschienenen Autobiografie Sklavenkind ankündigt, “denn Urmila will ihren Kampf so lange fortsetzen, bis die letzte Kamalari befreit ist”.

Plan stellt sich dieser Aufgabe.

Das Kinderhilfswerk hat seine Arbeit in Nepal jetzt auf die benachbarten Distrikte Kailali und Kanchanpur ausgeweitet: Dort leben noch mehr als 4.000 Mädchen, die als sogenannte “Kamalaris” (übersetzt etwa: hart arbeitende Frauen) schuften müssen und dringend Hilfe benötigen. Eine Zahl, die 2009 eine lokale Kinderschutzorganisation ermittelt hat.

HIV / Aids Projekt in Uganda  unterstützen wir auch 2012

In Uganda infizierten sich seit 1980 schätzungsweise zwei Millionen Menschen an HIV/Aids. Über 800.000 erlagen bisher der Krankheit und hinterließen ca. zwei Millionen Waisenkinder. Somit hat Uganda die höchste Aidswaisen- Rate Afrikas. Beinahe jede Familie ist direkt oder indirekt von HIV/Aids betroffen.

Plan führt seit 1994 HIV/Aids-Projekte in Uganda durch.

Ab 1996 konzentrierten sich die Maßnahmen auf die HIV/Aids-Aufklärung, die Behandlung sekundärer (Folge-)- Infektionen, die Bereitstellung von Medikamenten sowie Beratungen und Tests.

1999 verlegte Plan seinen Schwerpunkt auf die Arbeit mit Aids-Waisen. Dabei stehen deren direkte Unterstützung sowie die Nachlassregelung und Zukunftsplanung im Vordergrund. Hieraus entstand das Modell „Kreislauf der Hoffnung“ (Circle of Hope).

Erinnerungsbücher fürs Leben - Memorybooks

Ein wichtiger Baustein des HIV/Aids-Programms von Plan ist das Schreiben von Memory Books: Mütter und Väter werden dazu ermutigt, handschriftlich ihre Familiengeschichte, Ratschläge und Wünsche niederzuschreiben, damit die Kinder nach dem Tod der Eltern eine Erinnerung an ihre Familie haben und die familiären Traditionen und Werte bewahren können.

Die ganze Familie wird seelisch auf den bevorstehenden Tod der Eltern vorbereitet. Darüber hinaus lernen die einzelnen Familienmitglieder, sich mit der Krankheit und ihren Konsequenzen auseinander zu setzen und aktiv damit umzugehen, anstatt sie einfach zu ignorieren.

Die Eltern erhalten Hilfestellung von psychologisch geschulten Fachkräften darin, wie sie ihre Kinder über ihre Erkrankung informieren und mit ihnen über die bevorstehenden Veränderungen im Ablauf des Familienlebens sprechen können.

 

Der Mädchenfonds  unterstützen wir auch in 2012

Wo Armut herrscht, werden Mädchen oft Opfer von Gewalt und sexuellem Missbrauch. Deshalb hat Plan eine große Mädchenkampagne gestartet. Schirmherrin dieser Aktion ist Senta Berger. Als Mädchen in einem Entwicklungsland auf die Welt zu kommen verringert die Überlebenschancen um ein Vielfaches. 70 % der chronisch Hungernden weltweit sind Mädchen und Frauen. Tausende von Mädchen und jungen Frauen werden jährlich ermordet, weil die Mitgift nicht hoch genug war oder sie die patriarchalische Wert- und Verhaltensvorschriften verletzt haben. Rund 2 Millionen Mädchen müssen jährlich die Genitalverstümmelung über sich ergehen lassen. In Ägypten sind etwa 95 % aller Mädchen und Frauen beschnitten. Der Handel mit Mädchen und jungen Frauen gehört mittlerweile - neben dem Drogen- und Waffenhandel - zu den "profitabelsten" Geschäften weltweit und beläuft sich auf geschätzte jährliche Profite in Höhe von 7 Milliarden Dollar !

Kinderrechte sind auch Mädchenrechte!

Aus dem Mädchenfonds werden viele wichtige Projekte für Mädchen gefördert. Neben Stipendien für Schul- oder Berufsausbildung werden auch Straßenkinder - Projekte  in Vietnam und Ecuador gefördert. Auf den Philippinen wird ein Schutzhaus für Mädchen unterhalten. 350 Mädchen, die Opfer von Kinderhandel geworden sind, finden hier Schutz, Beratung und Ausbildungsmöglichkeit. In Mali wird aus dem Mädchenfonds ein Projekt gegen die Genitalverstümmelung finanziert. Die Bevölkerung wird über die massiven gesundheitlichen Risiken aufgeklärt und es werden zudem alternative Einkommensquellen für die Beschneiderinnen geschaffen. Das sind nur einige wenige Beispiele an denen es sich gut erkennen lässt wie wichtig dieser Mädchenfond ist.

 Schulen für Liberia - abgeschlossen .

Liberia ist eines der ärmsten Länder der Erde. Das Leben der Menschen ist immer noch von den Folgen des Bürgerkriegs geprägt. Die wirtschaftliche Lage ist desolat. 60 % der Menschen in Liberia sind Analphabeten. Laut offiziellen Studien sind die vorhandenen Schulen nur etwa 13 % der schulfähigen Kinder aufnehmen. Plan baut zusammen mit seinen lokalen Partnern  8 Schulen für 2.400 Schüler. Jede Schule erhält 6 Klassenräume, Lehr- und Lernmaterialien, Mobiliar, eine Schulküche und einen Brunnen mit Handpumpe.

 

Malariaprogramm in Sierra Leone - abgeschlossen

Sierra Leone gehört zu den ärmsten Ländern dieser Welt und hat eine eine der höchsten Malaria - Raten weltweit. Bei Kleinkindern unter 5 Jahren stellt Malaria die häufigste Todesursache dar. Auch bei schwangeren Frauen endet der Krankheitsverlauf in vielen Fällen tödlich. Ziel des Projektes ist, die Todesfälle bei Kindern unter 5 Jahren  bis 2011 um 30 % und bei schwangeren Frauen um 50 % zu senken. Die Möglichkeiten der Prävention sind ebenso vielfältig wie auch einfach: imprägnierte Moskitonetze, die Beseitigung von Moskito-Brutstätten ( zum Beispiel durch Trockenlegen von Wasserstellen und Schneiden von hohem Gras)

Stipendien für Mädchen in Ghana -abgeschlossen

Begabte Mädchen aus benachteiligten Familien in Ghana wird die Möglichkeit  auf einen Abschluss an einer Sekundarschule ermöglicht. Das Stipendium finanziert den Mädchen neben den Schulgebühren auch Ausgaben für Unterkunft, Verpflegung, Bücher und Schreibwaren.

Schulen für Uganda    (  abgeschlossen im Juli 2008 )

Im Mittelpunkt des Plan Bildungsprojektes in Uganda steht die städtische Grundschule in Kamuli. Kamuli ist die Haupstadt der gleichnamigen Provinz und liegt etwa 100 km nördlich von Kampala, der Hauptstadt von Uganda. Diese Grundschule wurde 1938 gebaut und befindet sich in einem sehr schlechten Zustand. Seit der Einführung der Bildungsreform sind zudem die Schülerzahlen enorm gestiegen. Für die hohe Anzahl der Schüler fehlen vor allem ausreichende sanitäre Anlagen, Schulmöbel und Bücher sowie entsprechend qualifizierte Lehrer. Die Ausbildungsprogramme der Lehrer unterliegen keinem einheitlichen Qualitätsstandart. Die gängigen Lerninhalte tragen nicht dazu bei, Respekt für die Kinder und ihre Rechte zu fördern. Die Erneuerung der Schulgebäude incl. ausreichender sanitärer Anlagen ist ein erster Schritt. Die kontinuierliche Weiterbildung der Lehrer und Elterngruppen verändert die Bildungssituation dauerhaft. Kinder, Familien, Lehrer und Gemeinden in das Netz der öffentlichen Bildungseinrichtungen einzubeziehen gewährt die Nachhaltigkeit des Projekts.

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