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 Schulen für Liberia

Liberia ist eines der ärmsten Länder der Erde. Das Leben der Menschen ist immer noch von den Folgen des Bürgerkrigs geprägt. Die wirtschaftliche Lage ist desolat. 60 % der Menschen in Liberia sind Analphabeten. Laut offiziellen Studien sind die vorhandenen Schulen nur etwa 13 % der schulfähigen Kinder aufnehmen. Plan baut zusammen mit seinen lokalen Partnern  5 Schulen für 1.500 Schüler. Jede Schule erhält 6 Klassenräume, Lehr- und Lernmaterialien, Mobiliar, eine Schulküche und einen Brunnen mit Handpumpe.

Der Mädchenfonds

Wo Armut herrscht, werden Mädchen oft Opfer von Gewalt und sexuellem Missbrauch. Deshalb hat Plan eine große Mädchenkampagne gestartet. Schirmherrin dieser Aktion ist Senta Berger. Als Mädchen in einem Entwicklungsland auf die Welt zu kommen verringert die Überlebenschancen um ein Vielfaches. 70 % der chronisch Hungernden weltweit sind Mädchen und Frauen. Tausende von Mädchen und jungen Frauen werden jährlich ermordet, weil die Mitgift nicht hoch genug war oder sie die patriarchalische Wert- und Verhaltensvorschriften verletzt haben. Rund 2 Millionen Mädchen müssen jährlich die Genitalverstümmelung über sich ergehen lassen. In Ägypten sind etwa 95 % aller Mädchen und Frauen beschnitten. Der Handel mit Mädchen und jungen Frauen gehört mittlerweile - neben dem Drogen- und Waffenhandel - zu den "profitabelsten" Geschäften weltweit und beläuft sich auf geschätzte jährliche Profite in Höhe von 7 Milliarden Dollar !

Kinderrechte sind auch Mädchenrechte!

Aus dem Mädchenfonds werden viele wichtige Projekte für Mädchen gefördert. Neben Stipendien für Schul- oder Berufsausbildung werden auch Straßenkinder - Projekte  in Vietnam und Ecuador gefördert. Auf den Philippinen wird ein Schutzhaus für Mädchen unterhalten. 350 Mädchen, die Opfer von Kinderhandel geworden sind, finden hier Schutz, Beratung und Ausbildungsmöglichkeit. In Mali wird aus dem Mädchenfonds ein Projekt gegen die Genitalverstümmelung finanziert. Die Bevölkerung wird über die massiven gesundheitlichen Risiken aufgeklärt und es werden zudem alternative Einkommensquellen für die Beschneiderinnen geschaffen. Das sind nur einige wenige Beispiele an denen es sich gut erkennen lässt wie wichtig dieser Mädchenfond ist.

 

Malariaprogramm in Sierra Leone

Sierra Leone gehört zu den ärmsten Ländern dieser Welt und hat eine eine der höchsten Malaria - Raten weltweit. Bei Kleinkindern unter 5 Jahren stellt Malaria die häufigste Todesursache dar. Auch bei schwangeren Frauen endet der Krankheitsverlauf in vielen Fällen tödlich. Ziel des Projektes ist, die Todesfälle bei Kindern unter 5 Jahren  bis 2011 um 30 % und bei schwangeren Frauen um 50 % zu senken. Die Möglichkeiten der Prävention sind ebenso vielfältig wie auch einfach: imprägnierte Moskitonetze, die Beseitigung von Moskito-Brutstätten ( zum Beispiel durch Trockenlegen von Wasserstellen und Schneiden von hohem Gras)

Stipendien für Mädchen in Ghana

Begabte Mädchen aus benachteiligten Familien in Ghana wird die Möglichkeit  auf einen Abschluss an einer Sekundarschule ermöglicht. Das Stipendium finanziert den Mädchen neben den Schulgebühren auch Ausgaben für Unterkunft, Verpflegung, Bücher und Schreibwaren.

Schulen für Uganda    (  abgeschlossen im Juli 2008 )

Im Mittelpunkt des Plan Bildungsprojektes in Uganda steht die städtische Grundschule in Kamuli. Kamuli ist die Haupstadt der gleichnamigen Provinz und liegt etwa 100 km nördlich von Kampala, der Hauptstadt von Uganda. Diese Grundschule wurde 1938 gebaut und befindet sich in einem sehr schlechten Zustand. Seit der Einführung der Bildungsreform sind zudem die Schülerzahlen enorm gestiegen. Für die hohe Anzahl der Schüler fehlen vor allem ausreichende sanitäre Anlagen, Schulmöbel und Bücher sowie entsprechend qualifizierte Lehrer. Die Ausbildungsprogramme der Lehrer unterliegen keinem einheitlichen Qualitätsstandart. Die gängigen Lerninhalte tragen nicht dazu bei, Respekt für die Kinder und ihre Rechte zu fördern. Die Erneuerung der Schulgebäude incl. ausreichender sanitärer Anlagen ist ein erster Schritt. Die kontinuierliche Weiterbildung der Lehrer und Elterngruppen verändert die Bildungssituation dauerhaft. Kinder, Familien, Lehrer und Gemeinden in das Netz der öffentlichen Bildungseinrichtungen einzubeziehen gewährt die Nachhaltigkeit des Projekts.

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